27 August 2018

Hallo Raketen,

Hallo Raketen,

Aber ihr hättet euch ruhig auch mal melden können. Aber jetzt ist ja alles wieder gut und die Sehnsucht hat ein Ende.

Worüber denkt man als Leipziger als Erstes nach, wenn man an seine Heimatstadt denkt? An die schönen Sehenswürdigkeiten, die tollen Seen und die netten Menschen? Joar, da gehe ich mit. Aber ich denke bei dem Wort "Heimatstadt" noch an etwas anderes - nämlich an Wien. Ein Teil meiner Familie lebt dort seit 15 Jahren. Ich war mittlerweile so oft in Wien, dass ich es nicht mehr zählen kann. Das wussten die netten Leute vom Vienna House sicher nicht als sie mich zur Hoteleröffnung eingeladen haben, wohl aber meine lieben Kollegen von Leipzigartig. Ich sollte mal meinen prüfenden Blick über das gefühlt 300. Hotel, das in Leipzig eröffnet hat, schweifen lassen und ein Feedback geben, ob sie sich überhaupt unterscheiden. Na dann machen wir das doch mal.

Zum Barista Workshop bin ich leider zu spät gekommen - ist aber nicht so schlimm, ich trinke nämlich eh keinen Kaffee. Ich kam aber rechtzeitig zum Weißwein, da haben wir erstmal ein Achtel getrunken, wie der Wiener sagen würde.

Danach wurden wir von Nathalie und Felix durch's Haus geführt. Es gibt sehr viele unterschiedliche Hotelzimmer - natürlich die Standardzimmer und Suiten, aber auch verschiedene Themen, z. B. ein Yogazimmer. Dort riecht es dann nach Räucherstäbchen und Entspannung. Dann gibt es richtige Kinderzimmer mit einer Rutsche am Bett und einem Bällebad!! Die Kinderzimmer sind mit einem normalen Hotelzimmer durch eine Tür verbunden damit die Eltern auch mal mit in das Bällebad dürfen. Die Aussicht aus den Hotelzimmern ist natürlich wundervoll - man schaut direkt auf den Bahnhof, aber ich habe nichts gehört. Nur wie ich meinen Wein schlürfe.

Felix hat uns auch den Fitnessraum gezeigt - den würde ich im wahren Leben nie betreten, aber schön, dass er da ist. Viel interessanter fande ich, dass der Fitnessraum nicht mehr im Keller ist wie in dem vorherigen Hotel, sondern im Obergeschoss. Hier wird Fitness mit Fenster noch groß geschrieben. Und dieser Raum hat den schönsten Wasserspender den ich je gesehen habe. Ihr müsst aber eigentlich nicht drinnen Sport machen, ihr könnt euch z. B. kostenfrei Fahrräder an der Rezeption ausleihen. Ich bin entzückt!

Wo man auch noch sehr gut Wiener Wein trinken kann, ist im Innenhof am Teich oder an der wunderschönen Bar oder in der individuell gestalteten Lobby. Überall sehr Idyllisch und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. 

Ich habe nur einen Kritikpunkt: Es gibt kein Wiener Schnitzel auf der Karte. Da war ich kurz traurig, aber mir wurde versprochen, dass das noch kommt. Puh! Aber Frühstück gibt es jeden Tag - auch, wenn man nicht im Bällebad übernachtet.

Und wer sich jetzt denkt (so wie ich), schau ich doch mal in Wien im Vienna House vorbei. HA! Tatsächlich gibt es dort kein Hotel, nur in Vorarlberg. Sinn für Humor haben sie ja.

"Leipzig ist jung, kreativ und ein bisschen ungezogen" - Das hat Vienna House geschrieben. Nicht ich, aber ich sehe es genau so und ihr passt da wunderbar rein.

So, jetzt noch ein Fluchtachtel (Absacker) und dann schleicht's euch.. Baba!

vantastique Grüße
Eure Sophie

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